Regional-Report3. Mai 2026 · 6 Min.

Hamburg 2026: Wo der Boden noch erschwinglich ist

Mit durchschnittlich 980 €/m² bleibt Hamburg Hamburgs teuerste Stadt nach München. Doch zwischen den Bezirken liegen Welten — unsere Karte der Preiszonen.

Hamburg 2026: Wo der Boden noch erschwinglich ist
980 €
Ø Hamburg · €/m²
980 €/m²
Hamburg Ø Bauland
BORIS Hamburg 2026
3.200 €/m²
HH-Blankenese (Spitze)
BORIS Bezirke
320 €/m²
HH-Bergedorf Umland
BORIS Bezirke
–1,2 %
Preisveränderung HH gg. Vorjahr
BORIS 2025/2026

Hamburg hat nach München die zweithöchsten Baulandpreise Deutschlands. Doch der Schnitt von 980 €/m² verdeckt extreme Unterschiede: Blankenese und Othmarschen erreichen 3.200 €/m² — Bergedorf Umland liegt bei 320 €/m².

Die Sieben Bezirke im Vergleich

Hamburg-Altona führt mit 1.840 €/m² — getrieben von Blankenese, Rissen und Bahrenfeld. Eimsbüttel (1.620 €/m²) und Hamburg-Nord (1.580 €/m²) folgen. Bergedorf ist mit 410 €/m² der günstigste Innenbezirk.

320 €/m²
Bergedorf Umland · Wohnbauland · 2026 · BORIS Hamburg

Wo kaufen Projektentwickler?

Laut Transaktionsdaten des Gutachterausschusses Hamburg konzentrieren sich Großkäufe 2025/26 auf Harburg (gute A7-Anbindung), Wilhelmsburg (Aufwertungspotenzial) und die östlichen Stadtteile entlang der U-Bahn-U2.

Wilhelmsburg hat sich in vier Jahren von 380 auf 720 €/m² verdoppelt — bei weiterhin aktiven Bebauungsplanprozessen.

Prognose

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut erwartet für 2026/27 eine Seitwärtsbewegung in der Innenstadt und Zuwächse von 3–5 % in Bergedorf und Harburg, gestützt durch neue S-Bahn-Planungen (S32).

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